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  • Wie die Zeit schon wieder rennt …

    Der Oktober ist ja schon fast wieder rum. Naja, zumindest halb durch. Es ist aber auch einiges los.

    Ich war auf dem Agile Barcamp in Leipzig und habe dort über Scrum, Kanban, KI, Swingerclubs, noch mehr Kanban und Barcamps gesprochen, bis dann abends mein Meisterwerk vorgelesen wurde: „Agilität ist wie Fahrrad fahren. Du freust dich, dass du dich erfolgreich vor dem Ast weggeduckt hast, und wirst im nächsten Moment vom Auto aus der Seitenstraße abgeräumt.“

    Tatsächlich strukturieren wir unsere Aufstellung um auf der Arbeit. Nicht alles ist gut daran, aber es bringt auch immer ein Gefühl von Aufbruch mit sich. Aber zurück zum Barcamp: Auf dem Barcamp kam barcamp.io zum Einsatz, und auf dem Feedback-Board hingen ein paar Zettel, die mir ehrlich das Herz erwärmt haben. Außerdem gab es live wieder fünf Anregungen, die noch vor Ende des zweiten Tages implementiert waren. Und zwei weitere hinterher. Lieb’s!

    Feedback-Board mit bunten Haftnotizen: „THX!“, „Top!“, „Digitales Session-Board“ mit Herz, „super Planungsapp!!!“, „Barcamp.io bei Vorstellung der Sessions live zu sehen war super!“, „Danke Gerhard“, „Gut organisiert!“ und viele +1

    Und damit nicht genug, am Donnerstag letzte Woche dann die erste Vorlesung dieses Semesters. Meine Studierenden waren gut dabei, und irgendwas mit Marshmallows. Aber sie haben tatsächlich verstanden, was Wissensarbeit mit Agilität zu tun hat. Als ich die Verbindung von komplex zu agil gezogen hab, sah man förmlich die Lichter angehen. Auch ein schöner Moment.

    Noch ein schöner Moment: Meine Oma hat ihren 101. gefeiert. Es war ein schönes Kaffeetrinken, und sie hatten einen sehr fitten Tag. Und ich hab gelernt, dass sie in ihren jungen Jahren im KaDeWe gearbeitet hat.

    Apropos Berlin: Da war ich zum Pub-Choir-Konzert, so’n Ding wie „Hamburg singt“, wo kollektiv ein Song eingeübt wurde. War nice. Ich hab seitdem einen Ohrwurm. Hier, damit ihr auch was davon habt:

    https://www.youtube.com/watch?v=znDgBy2mHbc

    Morgen Abend geht’s nach Saint-Louis, und Mittwoch dann nach Langenthal. Das ist in der Schweiz. Fragt nicht. Natürlich hat es was mit Kanban, Lean und Barcamp zu tun. Aber dazu im nächsten Eintrag mehr.

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    Todo-Listen im Browser

    Die Todo-App: links ein Baum mit Listen und Unterlisten, rechts die Einträge der Liste „Barcamp vorbereiten“ mit Haken

    Ich habe mir eine kleine Todo-App gebaut, eine HTML-Datei: todo.html (18 KB). Herunterladen, im Browser öffnen.

    Listen mit Unterlisten. Einträge abhaken, bearbeiten, löschen. Listen klonen oder alle Haken auf einmal entfernen. Speichert im Browser oder in einem Ordner auf der Platte (Chrome, Edge). Export und Import als JSON. Keine Verbindung nach draußen.

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    Feedback Loop – about to be closed

    Schau an. Das Festival Team hat zurückgeschrieben. Das ist doch mal ein versöhnliches Outcome. Nächstes Jahr mal checken, ob sie es umgesetzt haben. =)

    Lieber Gerhard,

    vielen Dank für deine ehrliche Rückmeldung. Es tut uns sehr leid, dass du dir Zeit für unser Festival genommen und die Anreise auf dich genommen hast – und am Ende enttäuscht wieder nach Hause fahren musstest.

    Dass du an beiden Shuttle-Abfahrtsorten keine ausreichende Orientierung gefunden hast, ist wirklich ärgerlich. Die Anreise hätte für dich unkompliziert sein sollen. Dass dein Festivalbesuch daran gescheitert ist, bedauern wir sehr.

    Wir nehmen deine Hinweise zur Beschilderung, zu den Abfahrtsorten und den fehlenden Ansprechpartner:innen vor Ort mit in unsere Nachbereitung, damit wir die Anreise künftig besser organisieren können.

    Gerne würden wir dir zumindest eine kleine Festival-Freude nach Hause schicken. Wenn du magst, schick uns deine Postadresse, dann senden wir dir eine Goodie Bag zu. Die verpassten Gespräche und Vorträge ersetzt sie natürlich nicht – wir hoffen aber, dir damit eine Freude machen zu können.

    Liebe Grüße
    das XXXXXX Festival Team

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  • Notiz

    Wünsch dein Barcamp

    Interessenabfrage: Was für Barcamps würdest du besuchen? Sag, zu welchen Themen du ein Barcamp besuchen würdest, wo und wann. Sobald genug zusammenkommen, sehen es Orgas und können eins daraus machen. barcamp.io

    I made (another) thing: Auf barcamp.io kann man sich jetzt sein eigenes Barcamp wünschen. Quasi. Also, du kannst hinterlegen, für was für ein Barcamp in welcher Region du dich interessieren würdest. Das ganze sammel ich (rollierend) über 12 Monate, und alle die wollen, können sich die Ergebnisse nehmen und ein passendes Barcamp veranstalten. Wenn es ein Community-Barcamp ist, werden sogar alle Interessierten des Themas und der Region benachrichtigt.

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  • Festivalfreuden im Hamburger Hafen

    Was für eine Woche. Viel zu tun auf der Arbeit, ein wenig Insomnia, spontaner (online) Flight Club am Mittwoch, und dann wollte ich gestern noch auf ein Business-Festival einer Buchhaltungssoftware. Unter anderem Samy Deluxe, Joy Denalane und Max Herre sind aufgetreten (nur ne halbe Stunde, aber…).

    Wie es lief? Nun. Hier meine Mail an die Veranstalter*innen:

    Hallo liebes XXXXXX Festival Team!

    Ich habe mich sehr aufs Festival gefreut. Ich hab mir den Terminkalender halbwegs freigeschaufelt, einen Kollegen versetzt (er wusste Bescheid, keine Sorge) und mich auf den Weg in den Hafen gemacht.

    Um 16:10 war ich an der Überseebrücke. Für Ortsfremde vielleicht nicht offensichtlich: Abfahrt an der Überseebrücke kann mehrere Orte meinen, direkt an der Brücke, auf dem Ponton, an den Nebenanlegern oder an der Rückseite der genannten Orte.

    Kein Problem. Der Shuttle ist ja sicherlich ausgeschildert.

    Nicht.

    Hey. Kein Ding. Nachdem mir der Shuttle letztendlich vor der Nase weggefahren ist, dachte ich mir, ich nutze den Shuttle ab Veddel. Zeitlich sollte das ja hinhauen, und da ist es bestimmt besser ausgeschildert.

    Nicht.

    Zwischen 16:40 und 17:10 keine Abfahrten, keine Busse in Sicht, keine Ausschilderungen, keine Einweiser*innen, keine Karte zur Orientierung. Und es scheint, ich war nicht der Einzige, die anderen stehen bestimmt immer noch da.

    Ich habe letzten Endes aufgegeben und fahre jetzt gute anderthalb Stunden wieder nach Hause. 30 Minuten durch den Regen wollte ich dann nicht laufen.

    Statt ein paar Goodies, interessante Vorträge und spannende Gespräche abzustauben, werde ich mich nachher nun mit einem Kaltgetränk vor den Monitor hocken und ein wenig Buchhaltung machen.

    Ich bin ehrlich: So hatte ich mir das Festival nicht vorgestellt, das war in meinen Augen nicht ideal.

    Beste Grüße
    Gerhard

    Diplomatenjob wann?

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