Clean Slate

Diese Fragen richten sich an die aktuellen und ehemaligen Selbständigen da draußen. An die Angestellten, die Vorgesetzten, die Heads und Leads. Die Mitarbeiter, Vorarbeiter, stillen und lauten Gestalter. An alle, die gerne etwas schaffen. An alle, die in die Zukunft schauen. Und sie sind eigentlich recht simpel.

  • Was würdest du tun, wenn du von Grund auf eine Unternehmen gründen dürftest?
  • Was für Arbeitsbedingungen würdest du schaffen, um produktiv und effektiv zu arbeiten?
  • Was für eine Unternehmenskultur würdest du vorgeben?
  • Was würdest du noch tun, um die Mitarbeiter in den Mittelpunkt zu stellen?

Restriktionen? Kaum. Weder bei der täglichen noch bei der wöchentlichen Arbeitszeit. Im Grunde genommen ist alles zur Steigerung der Produktivität erlaubt. Die Finanzierung des Ganzen sei dabei vollkommen außen vor …

Was wäre deine Vision?

Update: Natürlich ist eine Gewinnerzielungsabsicht Teil des Ganzen. Alleine schon, um den Betrieb weiterzuentwickeln und am Leben zu erhalten. Es geht hier nicht um den Non-Profit-Bereich.

3 Kommentare

  • Was würdest du tun, wenn du von Grund auf eine Unternehmen gründen dürftest?
    Auf die Steigerung der Produktivität verzichten.

    Was für Arbeitsbedingungen würdest du schaffen, um produktiv und effektiv zu arbeiten?
    Eine die von Mitarbeitern definiert und umdefiniert wird.

    Was für eine Unternehmenskultur würdest du vorgeben?
    Eine, in der „social welfare“ was zählt. Auch das widerspricht dem Produktivitätsbegriff

    Was würdest du noch tun, um die Mitarbeiter in den Mittelpunkt zu stellen?
    Die Mitarbeiter sind auch für die Vision zuständig, Gleichbehandlung der Geschlechter, die daraus folgende Gehaltstransparenz herstellen.

    Firma kann jeder gründen: Einfach das Hamsterrad verlassen, arbeiten und selbst bestimmen. Eventuell halt auch einfach nicht gründen. Wenn einem seine Freiheiten wichtig sind, dann ist das vielleicht das Beste.

  • Was würdest du tun, wenn du von Grund auf eine Unternehmen gründen dürftest?

    1. Auf vollständige Transparenz setzen, nach Innen wie nach Außen. Alle Kosten, Ausgaben usw. sind für jeden einsehbar. (anonymisiert wo nötig)

    2. Wachstum nicht an finanziellen Kennzahlen messen.

    Was für Arbeitsbedingungen würdest du schaffen, um produktiv und effektiv zu arbeiten?

    1. 30 Stunden Woche

    2. Jeder Mitarbeiter kann arbeiten, wann und wo er will.

    Was für eine Unternehmenskultur würdest du vorgeben?

    Eine, in der keine Ränge vorgegeben werden.

    Was würdest du noch tun, um die Mitarbeiter in den Mittelpunkt zu stellen?

    Den Mitarbeitern ermöglichen, nicht nur für das Unternehmen zu arbeiten, sondern auch eigene Ziele/ Projekte mit den Unternehmensmitteln zu verfolgen.

  • Anna sagt:

    Was würdest du tun, wenn du von Grund auf eine Unternehmen gründen dürftest?
    Projektorientiertes arbeiten, um über kurz oder lang sehen zu können, was „geschafft“ wurde, Erfolgserlebnisse zu haben und zu merken, dass sich Mühe und Arbeit lohnen.
    Was für Arbeitsbedingungen würdest du schaffen, um produktiv und effektiv zu arbeiten?
    Gleitzeit / Feierabend, wenn Aufgaben erledigt worden sind / Die Gestaltung des Arbeitsplatzes obliegt den Arbeitnehmern: Abgeschlossene, ruhige Arbeitsplätze oder „Gruppenraum“ soll wählbar sein, je Tagesform, Projekt und Konzentrationsaufwand.
    Was für eine Unternehmenskultur würdest du vorgeben?
    Eine große Küche sollte als Aufenthaltsbereich dienen. Dort zu finden: Kühl- und Gefrierschrank, Geschirrspüler, Kaffeemaschine etc. pp. In regelmäßigen Abständen wird dort während der Arbeitszeit gemeinsam gekocht / gegessen. Ein Miteinander in respektvoller Atmosphäre, in der die privaten Umstände der Arbeitnehmer gegenseitige Beachtung finden, wäre wichtig. Ein heterogenes Kollegium, in dem ältere und jüngere Leute gemeinsam arbeiten.
    Was würdest du noch tun, um die Mitarbeiter in den Mittelpunkt zu stellen?
    Ich würde regelmäßig die Arbeitnehmer durch Externe die Arbeit evaluieren lassen, sodass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass diese ehrlich darüber Auskunft geben, was ihnen gefällt und was nicht, ohne Sorge, dass dieses Feedback sich negativ auf unser Verhältnis und ihre Anstellung auswirkt. Bei konkreteren oder größeren Problemen wäre es wünschenswert, wenn der Mitarbeiter sich aus seiner Anonymität hinaus wagen würde, damit man gemeinsam, gern mit eben jener externen Person, an einer Lösung arbeiten kann.

    einmal im Jahr gibt’s ne große Feier mit allen Angehörigen auf Betriebskosten.

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